Leben

So hält man Glück in Händen

Das Streben nach Verbesserung, wie Schiller es treffend beschreibt, scheint viele Menschen anzutreiben. Aber wozu? Wozu immer darauf warten, dass die Veränderung einen glücklicher macht.

In den vergangenen Jahren als frisch gebackene Grundschullehrerin habe ich versucht mich stets zu verbessern. Heißt, ich war selten zufrieden mit dem was ich erreicht hatte. Rückblickend hätte ich die kleinen gelungenen Momente -von denen es wirklich viele gab – einfach aufsaugen sollen. Perfekt sein ist langweilig und unerreichbar ist es sowieso.
Mitte letzten Jahres (ich war schon schwanger und begann, vielen Dingen im Leben eine andere Priorität zuzuordnen)  bekam ich ein kleines Säckchen mit Bohnen geschenkt.

Darin befand sich zudem ein kleiner Zettel mit einer Geschichte:

Tatsächlich landeten am Ende meines Tages immer mehr als 5 Bohnen in meiner Hosentasche. Zunächst war ich überrascht, denn es schien gar keine Tage ohne schöne Momente mehr zu geben, doch ich merkte, dass zuvor wohl all die kleinen Besonderheiten vor lauter Streben nach Verbesserung kaum bemerkt an mir vorbeigezogen waren.

Deshalb die Empfehlung: Bastelt euch selbst so ein kleines Säckchen oder verschenkt es an Menschen, die ihr Glück übersehen!!

Mein Säckchen liegt mittlerweile im Flur auf der Kommode, weil ich es schaffe von ganz alleine die schönen Momente im Alltag zu genießen.

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